Datenschutzbehörde besuchte Google

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Genauer gesagt: Das britische »Information Commissioner’s Office« stattete Google einen Besuch ab und wollte die Streetview-Wi-Fi-Datensammlung prüfen.

Ergebnis des unangemeldeten Besuches der ICO-Mitarbeiter bei Google: Mit diesen Daten können Einzelne nicht ausfindig gemacht werden. Gegenüber den Journalisten von V3.co.uk mussten die staatlichen Infospechte gestehen: Die Daten enthalten keinerlei bedeutsame Informationen, die man mit Einzelpersonen verbinden könnte. Den Ermittlungen waren zahlreiche Meldungen über die »versehentlich« gesammelten Wi-Fi-Daten vorausgegangen. Die Behörde glaubte aber Googles Versicherungen nicht, dass es sich höchstens um Datenfragmente handle, die die Streetview-Autos erfasst hätten – und musste nun selbst feststellen, dass nichts Sinnvolles dabei war. Mit dem, was man gefunden hatte, sei man erst einmal zufrieden. Trotzdem bleiben die amtlichen Datenjäger dabei, man habe ja nur Auszüge aus den Daten gesehen, die Google in Großbritannien gesammelt hatte – und vielleicht würden andere Datenschützer doch noch Kompromittierendes finden. Deshalb gebe man erst einmal alles an die Privatsphärenschützer weiter, die sich ursprünglich beschwert hatten. Ob das noch für Überraschungen sorgt, wird sich zeigen.

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