Das Rechenzentrum zum Zusammenklicken

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Virtual-Core bietet »Infrastructure as a Service Made in Germany«. Der Anbieter beginnt, für das virtuelle Rechenzentrum die Werbetrommel zu rühren.

Der Rechenzentrumsbetreiber Kamp bietet Unternehmen virtualisierte Server- und Speichersysteme, die diese über eine einfache Oberfläche vollständig selbst einrichten können. Starre Vorgaben und Reglementierungen vieler Virtualisierungslösungen böten besonders größeren Unternehmen mit gemischten IT-Umgebungen keine wirkliche Alternative zur eigenen Hardware, Kamp dagegen lege mit Virtual Core Wert auf die volle Steuerbarkeit wie bei echter Hardware. Ein Rechenzentrum zum Zusammenklicken?

vServer und vDatacenter nennt Kamp seine neuen Lösungen im Rahmen seiner Virtual Core-Angebote. »Das ist nicht Virtualisierung wie VMWare oder nur Cloud-Speicherdienste wie bei Amazon EC2, sondern die Zusammenfassung von Allem in einem Angebot«, betont Pressesprecherin Barbara Blecker. »Und das nicht irgendwo in der offenen Cloud im Internet. Bei uns kann jeder seine sichere eigene private Cloud auf deutschem Boden einrichten und vermeidet so rechtliche Bedenken«, erklärt sie.

Die eigenständige Virtualisierungslösung soll: die ganze Infrastruktur in virtualisierter Form »mit flexibler Leistungsanpassung und professioneller Administrationsfreiheit« bieten. So könne der Admin frei das Betriebssystem wählen und installieren oder zu einem kompletten virtuellen Rechenzentrum migrieren. Umfangreiche Konfigurationsmöglichkeiten und volle Kontrolle über die vServer seien geboten, ohne dabei an eine bestimmte Virtualisierungssoftware wie VMware oder ein vorgegebenes Betriebssystem gebunden zu sein – denn es handle sich um eine native Hardware-Virtualisierung ohne Konnektoren.

Der Zugriff auf die gesamte Server-Verwaltung sei verschlüsselt und biete umfangreiche Statistiken und Auslastungsgrafiken. Selbst Sicherung und Recovery für benutzergesteuerte Zustandssicherungen auf der Blockebene der »vFestplatte« seien in Sekunden erledigt.

Man könne ganze virtuelle Rechenzentren einrichten und die enthaltenen vServer mandantenfähig mit voller Steuerung durch den Kunden weitervergeben. Das Produkt sei somit optimal für Reseller-Modelle und Server-basierende Dienstleistungen.

Kamp verspricht eine 99,99 prozentigige Verfügbarkeit und konkurriert hier direkt mit IBMs virtuellen Infrastrukturen, die erst kürzlich ausgebaut wurden. Eine Informationsbroshüre des Anbieters gibt es hier. (Manfred Kohlen)

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