Seagate meldet Rekordquartal

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Mit einem Jahresgewinn von 1,61 Milliarden Dollar schließt Seagate das Finanzjahr 2010 ab. Doch trotz guter Geschäfte in den zurückliegenden Monaten ist die Unternehmensführung enttäuscht.

Seagate, Marktführer bei Festplatten und Speicherlösungen, hat die Ergebnisse für das vierte Quartal 2010 und das Fiskaljahr 2010 bekannt gegeben. Diese sehen einerseits recht gut aus. So vermeldet das Unternehmen einen Rekordjahresgewinn von 1,61 Milliarden US-Dollar. Das sind 3,14 US-Dollar pro Aktie. Der Umsatz lag bei 11,4 Milliarden Dollar, der Nettogewinn bei 1,61 Milliarden US-Dollar. Insgesamt wurden 193 Millionen Laufwerke ausgeliefert.

Nicht ganz zufrieden
Laut Seagate sind die guten Zahlen vornehmlich auf die um 22 Prozent gestiegene Nachfrage nach Festplatten zurückzuführen. Ganz zufrieden ist die Unternehmensführung allerdings nicht. So seien »im vierten Finanzquartal zwei unserer anfänglichen Grundannahmen nicht so eingetreten wie erwartet«.

So nennt Seagate die »makro-ökonomische Stabilität und das Pricing in Bezug auf Angebot und Nachfrage«. Die Nachfrage aus der Industrie war aufgrund der Schuldenkrise in Europa nicht so gut wie erhofft. Und einige Kapazitätsgrößen hätten ein ungünstiges Preisniveau.

Unter anderem durch Restrukturierungskosten sowie einer Netto-Abschreibung langfristiger Vermögenswerte von 57 Millionen Dollar schmolz der Nettogewinn um 111 Millionen Dollar.

46,8 Millionen Festplatten im zweiten Quartal
Das zweite Quartal 2010 hingegen entwickelte sich nach Seagate-Angaben wieder sehr gut. Das Juni-Quartal sei das mit dem »höchsten Betriebsergebnis für ein Juni-Quartal in der Unternehmensgeschichte« gewesen. Das Unternehmen hätte 46,8 Millionen Festplatten verkauft und einen Umsatz von 2,66 Milliarden Dollar verbucht.
(mt)

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