TrueCrypt kommt in Version 7.0

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Das Festplattenverschlüsselungstool TrueCrypt hat den Versionsstand 7.0 erreicht. Es gibt neue Features, Sicherheitsverbesserungen und eine ganze Reihe Bugfixes.

TrueCrypt 7.0 unterstützt hardware-beschleunigte AES-Verschlüsselung und die Verschlüsselung kompletter Laufwerke und Partitionen mit einer Sektorgröße von 4096, 2048 oder 1024 Bytes. Bisher ließen sich auf diesen nur verschlüsselte Container anlegen.

Wer will, kann nun Volumes automatisch mounten lassen, wenn das Gerät, etwa ein USB-Stick oder eine externe Festplatte, angeschlossen wird – vorausgesetzt Keyfile und Passwort liegen vor. Die Verwaltung der Volumes und ihrer Einstellungen soll der neue Favorite Volumes Organizer erleichtern.

Mit Version 7.0 kappt TrueCrypt den Support für die komplette Verschlüsselung von Disketten (device-hosted volumes), verschlüsselte Container (file-hosted volumes) lassen sich auf diesen jedoch weiterhin anlegen. Dafür nutzt das Tool nun eine Windows-API, um Hibernation-Dateien und Crash Dumps zu verschlüsseln. (Daniel Dubsky)