Rochade im IBM-Management bereitet Palmisano’s Abgang vor

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Sam Palmisano wird kommendes Jahr 60 – das übliche Alter für den Rücktritt der meisten IBM-CEOs.  Der einzige, der früher ging, war 1993 John Akers, der vom Aufsichtsrat herausgedrängt und durch Lou Gerstner ersetzt wurde. Palmisanos Nachfolge wird nun geordnet durch einige Beförderungen vorbereitet.

Geht Sam Palmisno in den Ruhestand?  Es deutet Alles darauf hin. Der Wirtschaftsinformationsdienst Bloomberg bekam eine interne IBM-Mail zugespielt, nach der  einige Beförderungen bei »Big Blue« angekündigt wurden. IBM-Sprecher Edward Bambini bestätigte den Bloomberg-Journalisten die Echtheit.

In dem Memo hatte Palmisano betont, wie wertvoll  die Zusammenarbeit (»working collaboratively«) in den vergangenen Jahren war. »Die heutigen Änderungen haben das mit dieser Tatsache gemeinsam – sie werden die Teambildung bei unseren Strategien und Initiativen stärken. «

Als mögliche Nachfolger werden von Analysten und Mitarbeitern die Manager Michael E. Daniels (Senior Vice President, Global Technology Services) und Vigina Rometty (Senior Vice president Global Sales and Distribution) genannt. Zu den Änderungen zählt auch die Übernahme der IBM-Finanzdienstleistungen durch den bisherigen Chief Financial Officer Mark Loughridge. Er soll auch deren technische Infrastruktur dazu verwalten.

Befördert wurde auch Steve Mills, der 10 Jahre lang die Software-Abteilung leitete – er übernimmt jetzt auch die Hardware-Aktivitäten. Da auch er kommendes Jahr 60 wird, ist es unwahrscheinlich, dass er Palmisanos Nachfolge übernimmt. (Manfred Kohlen)

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