Big Blue eröffnet in Deutschland ein »Cloud-Computing-Kompetenzzentrum«

CloudIT-ManagementIT-ProjekteKarriereNetzwerke

Der neue Ausbau von IBMs Rechenzentrum in Ehningen soll Teil der »global integrierten Cloud Computing Organisation« von IBM werden und eng mit Rechenkapazitäten und Know-how aus anderen IBM-Standorten verzahnt werden, insbesondere dem US-amerikanischen IBM Cloud Delivery Center in Raleigh, North Carolina.

Eine Cloud ist mehr als ein vermietetes Rechenzentrum, und wie um dies zu beweisen, hat IBM Deutschland nun selbst ein Cloud-Zentrum eröffnet.   Es entspreche höchsten Standards bei Sicherheit und Innovation, was besonders für Banken, Versicherungen und anderen Unternehmen aus sensiblen Industrien wichtig sei.

IBM setzt schon seit geraumer Zeit auf das Thema »Cloud«  als »Ziel einer langen Reise« nach Einführung dynamischer Infrastrukturen, erklärte Kurt Rindle, IBMs Leiter für Dynamische Infrastrukturen im ITespresso-Interview.

Das neue Zentrum bietet Services wie die »IBM Smart Business Desktop Cloud«, die Zugriff auf Anwendungen, Informationen sowie Ressourcen bietet und eine Desktop-Umgebung hinter der Firewall des Kunden zur Verfügung stellt. Der »Smart Business Desktop on the IBM Cloud« dagegen ist ein Abodienst, der Desktop-Virtualisierung in einer gehosteten Umgebung ermöglicht, und mit der Dienstleistung »Smart Business Development und Test on the IBM Cloud« können Unternehmen ihre interne Entwicklungs- und Testumgebung erweitern, erklärt IBM.

IBM selbst geht konkret, nicht »wolkig« davon aus, dass der Markt für Cloud Computing von 2008 bis 2012 jährlich um durchschnittlich 28 Prozent, von 47 Milliarden auf 126 Milliarden US-Dollar wächst.  (Manfred Kohlen)

Anklicken um die Biografie des Autors zu lesen  Anklicken um die Biografie des Autors zu verbergen