Skype blockt Fring nicht mehr – Konkurrent steigt selbst aus

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Im Mobil-Videokonferenz-Kampf der kostenlosen Anbieter Skype und Fring verteidigt sich Skype gegen die Anschuldigungen, man habe den Mitbewerber ausgesperrt. Vielmehr habe dieser die APIs missbraucht und damit die Skype-Nutzung stark behindert. Die Aussage lautet: »Nein, wir blocken Fring nicht!«

Als wir über die Beschwerde des Videokonferenz-Anbieters Fring berichteten,  meldete sich sofort Skypes Presseabteilung: Nein, man blockiere den Mitbewerber keinesfalls, schließlich gebe es offene APIs, die viele Software-Anbieter nutzen könnten. Aber sie müssten sich an die Regeln halten, um nicht den Skype-Dienst für andere Nutzer zu verschlechtern.

Man habe zwar miteinander darüber geredet, sei aber zu keiner sinnollen Lösung gekommen. Nun veröffentlihcen beide Anbieter, dass sie übereinander enttäuscht sind. Aus Angst vor teuren Rechtsstreitigkeiten hat Fring die Verbindung zu Skype nun jedoch ganz gekappt.

Die Fring-video-Telefonate funkionieren plattformübrgreifend im Austausch mit nahezu allen Mobilfunksystmen, sogar mit dem iPhone 4 , und das, obwohl Apple bekanntermaßen sehr restriktiv ist.

Doch genau dies brachte eine hohe Nutzung der Skype-Kapazitäten mit sich – was die Sache erst ins Rollen brachte.  Frings iPhone-Video-Client habe die Marke Skype beschädigt und die Kunden enttäuscht, schreibt Skype, und wenn Fring sich nicht an die Nutzungsbedingungen halte, werde man eben rigorose Schritte einleiten. Fring hat sie nun wohl laut Skype selbst getan. (Manfred Kohlen)

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