Malen im projizierten Bild: BenQ-Beamer MP780ST soll Whiteboards ersetzen

KomponentenWorkspaceZubehör

Die Meldung des Herstellers nennt es eine »Revolution im Klassenzimmer«: Ein Beamer, passende Software und ein Funkstift sollen erlauben, in den projizierten Bildern zu schreiben.

Der BenQ MP780ST kommt mit der Software »PointDraw« und einem Funkstift und soll so freihändiges Schreiben an der Wand, der Tafel oder anderen Projektionsflächen  erlauben.

Der  Kurzdistanzprojektor in WXGA-Auflösung (1280×768) benötige nur einen Abstand von 0,7 bis 1 Meter zur Projektionsfläche, in der mit der Software dem und dem PointDraw-Stift freihändig geschrieben, markiert oder gezeichnet werden kann.

Der Stift arbeitet dabei wie eine USB-Maus und muss nicht vorher kalibriert werden wie viele Infrarotlösungen. Mit der PointDraw-Software könnten zudem die »Stift-Sessions« aufgezeichnet werden und direkt  als E-Mail versendet oder als Einzelbilder gedruckt werden.

BenQ will das Gerät quasi als modernes Flipchart vermarkten – so könne man zum Beispiel Powerpoint-Präsentationen zeigen und darin malen. Für die Konsumentenmedien verkauft man das Gerät aber auch als Whiteboard für die Schule – dieser Markt werde bislang von kostspieligen Whiteboard-Lösungen mit speziellen Softwarelösungen bestimmt.

Der Projektor wiegt 2,6 kg, beamt mit 2500 ANSI Lumen Lichtstärke hat ein Kontrastverhältnis von 3000:1. Angeschlossen wird er an ein Notebook oder einen PC.  Als Anschlüsse nennt die Firma HDMI v1.3, Composite, S-Video, D-Sub, USB, Mikrofon, L/R-Audio, Stereo Mini-Buchse, RJ45 und RS232.. Der Beamer sei zudem für die 3D-Funktionen von nVidia  geeignet

Noch im Juli soll es das Gerät im regulären Handel für knapp 2000 Euro geben. Zum Lieferumfang gehören der Projektor, der Funkstift und die »Q Draw Education Software«. (Manfred Kohlen)

Anklicken um die Biografie des Autors zu lesen  Anklicken um die Biografie des Autors zu verbergen