CIOs sind offen für Cloud und Virtualisierung

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Laut einer aktuellen Umfrage von Brocade wollen immer mehr Unternehmen in Europa Virtualisierung und Cloud Computing einsetzen. Die CIOs erwarten von den Konzepten vor allem eine Kostenreduzierung und Erhöhung der Effizienz.

Die Anzahl der Unternehmen steigt, die Lösungen für Virtualisierung und den Zugriff auf Applikationen in der Cloud nutzen wollen. Wie eine von Brocade im Frühjahr 2010 durchgeführte Studie unter 200 europäischen CIOs ergab, ist in 60 Prozent der befragten Unternehmen der Einsatz eines Cloud-Computing-Modells in den nächsten zwei Jahre geplant. Als Gründe nannten 30 Prozent der Befragten die Reduzierung der Kosten, 25 Prozent die Konsolidierung der Anzahl an Rechenzentren, 21 Prozent die Verbesserung der Effizienz und 16 Prozent die Erhöhung der Flexibilität. Für 14 Prozent spielte die verfügbare Bandbreite eine wichtige Rolle.

Wachstumsmarkt Cloud-IT-Services
Laut den Analysten von IDC liegt das weltweite Marktvolumen von Cloud-IT-Services derzeit bei knapp 13 Milliarden Euro und soll bis 2013 auf rund 32,7 Milliarden Euro steigen. In Großunternehmen wird in der Regel in Infrastrukturen der Private Cloud investiert, was auch den Sicherheitsbedenken geschuldet ist. Immerhin nannte auch ein Drittel der CIOs Sicherheit als größte Hürde für den Einstieg in die Cloud, gefolgt von der Komplexität von Virtualisierung im Rechenzentrum, Netzwerkinfrastruktur und Bandbreite. Rund 25 Prozent der Großunternehmen planen die Umstellung auf ein Cloud-IT-Service innerhalb der nächsten zwei Jahre.

Vor allem im Bereich Sicherheit haben CIOs Bedenken bei Einführung von Cloud Computing.

Im Gegensatz zu den Konzeren zeigten sich kleinere und mittelgroße Unternehmen verhaltener beim Thema Cloud. Bei den KMUs wollen 42 Prozent innerhalb der nächsten zwei Jahre Cloud-Anwendungen einsetzen. Wenig überraschend erscheint es da, dass 63 Prozent der Cloud-Befürworter ein Hosting/Oursourcing-Modell implementieren wollen. Über Großunternehmen planen die Umstellung auf ein Cloud-Modell innerhalb der nächsten zwei Jahre; 11 Prozent innerhalb eines Jahres.

»Die IT befindet sich mitten im Umbruch. Wir bewegen uns von Infrastrukturen für die Prozessautomatisierung hin zu serviceorientierten Architekturen, die neuartige Dienste schnell einsatzbereit machen«, erklärt Heiko Schrader Regional Sales Director DACH bei Brocade.
(Bild: Brocade)

Cloud benötigt hohe Leistung und Sicherheit
»Die Tage, in denen die Rechenleistung überwiegend im Rechenzentrum stattfand, sind vorbei. Informationen und Applikationen sind virtualisiert und können überall in einer Cloud-Infrastruktur sitzen«, kommentiert Heiko Schrader, Regional Sales Director DACH bei Brocade, die Studie. »Damit die Cloud funktioniert, muss das Netzwerk skalierbar sein und eine hohe Leistung und Sicherheit bieten. Ohne diese Voraussetzungen ist eine Migration zum Scheitern verurteilt. Der Umfrage zufolge haben Unternehmen die ökonomischen Implikationen einer Cloud-Lösung erkannt und sind bereit für die Umsetzung. Allerdings nur, wenn die Basisinfrastruktur stimmt.«
(sg)

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