Studie: Kleine Unternehmen gewinnen Kunden in Social Networks

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Einer Studie zufolge profitieren kleine Firmen stärker als große Firmen von Social Networks, wenn es um die Gewinnung von Neukunden geht. Dafür liegen große Firmen bei der Suche nach neuen Mitarbeitern in den Netzwerken vorn.

Social Networks sind aus dem Alltag der meisten Firmen nicht mehr wegzudenken und dienen bei weitem nicht nur der Kontaktpflege, wie eine Studie von Regus zeigt. 40 Prozent haben in den Netzwerken bereits neue Kunden gewonnen, wobei sich kleinere Unternehmen hier ganz offensichtlich leichter tun. Während 44 Prozent der kleinen Firmen bereits Neukunden über Facebook & Co. werben konnten, schafften das nur 36 Prozent der mittelgroßen und 28 Prozent der großen Firmen.

Populärstes Feature bleibt aber das Knüpfen und Pflegen von Business-Kontakten – 58 Prozent der für die Studie befragten Unternehmen nutzen die Netzwerke für diesen Zweck. 54 Prozent bringen sich in Nutzergruppen zu bestimmten Themen ein, ebenfalls 54 Prozent recherchieren Geschäftsinformationen und 51 Prozent nutzen die Netzwerke zur Kundenbindung.

Eher selten werden dagegen Stellen mithilfe von Social Networks besetzt. Nur 22 Prozent der Firmen haben in den Netzwerken bereits neue Mitarbeiter gefunden, wobei dies vor allem großen Firmen gelingt. Bei Regus führt man das darauf zurück, dass bei diesen die Mitarbeiterfluktuation größer ist und es häufiger Stellen zu besetzen gibt als in kleinen Firmen.

Viele Firmen haben die Wichtigkeit von Social Networks erkannt, aber nur 27 Prozent investieren einen festen Teil ihres Marketing-Budgets in diese Aktivitäten. 34 Prozent sind zudem skeptisch und der Meinung, Social Networks seien überbewertet. (Daniel Dubsky)