Security-Konferenz mit Schwerpunkt »mobile Angriffe«

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Vom 23.-26. November 2010 findet die Sicherheitskonferenz DeepSec in Wien statt. Das bisher auf Netzwerk-Security und Hacking spezialisierte Event soll sich diesmal vor allem mit mobilen Datenangriffen auseinandersetzen.

An der Reitschule in Wien findet die nächste Sicherheitskonferenz DeepSec  statt- zwar erst im November, doch bis dahin werden noch weitere Vorträge rund um mobile Sicherheit gesucht. Der »Call for papers« lädt Experten dazu ein, noch jetzt ihre Vorschläge zu Vorträgen einzureichen.

Wer sich zu der Veranstaltung bereits anmelden will,  kann dies hier tun.
Die Sicherheit mobiler Systeme und deren Benutzer sowie Infrastruktur der nächsten Generation seien Schwerpunkt, meldet die DeepSec GmbH: »Unser Ziel als neutrale Plattform ist es, die Hacker-Community, IT- und Security-Unternehmen, Anwender, Behördenvertreter und Forscher zum Gedanken- und Erfahrungsaustausch in Vorträgen und Workshops zusammen zu bringen«, sagt René Pfeiffer, Organisator der Konferenz.

 

Bis zum 31. Juli 2010 lassen ich noch Vortragsvorschläge einreichen, der Veranstalter will dabei auch »junge Sicherheitsforscher dieses Jahr im Rahmen des U21-Programms besonders fördern«. Beim Thema der mobilen Angriffe ginge es zum Beispiel auch um »Hacking-Angriffe auf Autos wie in Agenten-Thrillern« – zumindest seien immer mehr mobile Angriffspunkte da, ganz gleich ob es Smartphones oder die IT-Systeme von Automobilen sind.

 

»Alleine der Zugang zu hochentwickelten Controller Area Network (CAN) Systemen, die in Autos ab dem Baujahr 2008 eingesetzt werden, öffnet einem Angreifer sehr viele Möglichkeiten«, sagt Organisator Pfeiffer, und so können Teilnehmer sicher mit Vorträgen zu diesem Thema rechnen. Schon im Mai hatte Experte Bruce Schneier mit Forschern ein Dokument »Experimental Security Analysis of a Modern Automobile« veröffentlicht, das genau dies demonstrierte. »Wenn es etwa möglich ist, bei hohen Geschwindigkeiten die Bremsen eines Zielfahrzeugs versagen zu lassen, den Motor auszuschalten oder die Amaturenanzeigen zu manipulieren, so zeigt es deutlich, dass die Autobauer noch viel Arbeit in die Sicherung ihrer Technologien investieren müssen«. (Manfred Kohlen)

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