5 NAS im Test
Datenspeicher fürs Netzwerk

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NAS-Systeme integrieren sich leicht in ein bestehendes Netzwerk und stellen Speicherplatz für Produktivdaten und Backups bereit. ITespresso.de hat fünf Geräte getestet.

Ausstattungstabelle und Fazit

Im Test befinden sich NAS-Systeme von Actidata, Buffalo, Iomega, Seagate und Zyxel, die – wichtig für den Einsatz im Unternehmen – Active Directory unterstützen. Neben einfacher Einrichtung und Benutzerfreundlichkeit ist uns vor allem die Performance wichtig, sorgen langsame Datentransfers im Netzwerk doch für Frust bei den Mitarbeitern.

Die Netzwerkspeicher werden für die Leistungstests mit vier Festplatten bestückt, die als RAID 5 konfiguriert sind. Das dürfte auch im Praxiseinsatz die am häufigsten gewählte Konfigurationsvariante sein, da sie Datensicherheit bietet sowie eine bessere Performance und Speicherausnutzung als RAID 1 (Spiegelung). Anschließend lassen wir verschiedene Skripte und Programme wie das Intel NAS Performance Toolkit auf die Speicher los, die in mehreren Durchläufen Daten schreiben und wieder auslesen.

Die fünf getesteten NAS sind:

Actidata actiNAS Cube RDX
Buffalo TS-XL TeraStation III
Iomega StorCenter IX4-D200
Seagate BlackAmor 420
Zyxel NSA-2401

Eine Übersicht über Ausstattung, Funktionen, Leistungswerte und unsere Bewertung der fünf NAS liefert die Ausstattungstabelle.

Empfehlung der Redaktion

Ganz vorn im Test platziert sich das actiNAS von Actidata, das vor allem mit schnellen Datentransfers überzeugt. Allerdings ist es auch das teuerste und stromhungrigste Gerät im Test. Wer auf das RDX-Laufwerk verzichten kann, greift besser zur Terastation von Buffalo. Deren Leistung ist ebenfalls sehr gut, sie kostet aber deutlich weniger.