IDC: Windows 7 halbiert die Supportkosten

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Wenngleich Studien von IDC oft von Microsoft bezahlt sind, werfen sie doch ein positives Licht auf die Windows-Arbeiten des Software-Riesen: MS hat sich bemüht, die Nutzbarkeit und Steuerbarkeit des Betriebssystems in Unternehmen wesentlich zu verbessern.

Automations- und Sicherheitstools, die bereits in-Windows 7 integriert sind, würden die Nutzerprobleme und den Ärger der IT-Mitarbeiter wesentlich reduzieren, sagt die neue IDC-Studie zu »Migration and Training«.

Gerade kleine und mittlere Unternehmen könnten durch das Upgrade auf Windows 7 ihre Supportkosten um mehr als 50 Prozent senken. IDC will herausgefunden haben, dass KMUs, die von XP oder Vista auf Windows 7 umgestiegen sind, ihre Kosten für den Desktop-Support sogar um 65 Prozent senken konnten, was im Jahr 130 Dollar pro User ausgemacht habe.

»Das Management durch IT-Profis benötigt viel weniger Zeit« und bringe so den größten Teil der Ersparnisse. Die Marktforscher finden dabei vor allem Vorteile in den Automations-Tools, Remote Management- und Sicherheitsfunktionen von Windows 7.

Noch wichtiger. Die Nutzer seien damit viel produktiver. Klar ist zum Schluss, dass Microsoft natürlich die Studie bezahlt hat. Nichtsdestotrotz ist auch logisch, dass die hohen Verkaufszahlen des neuen Windows von irgendetwas kommen müssen – die neue IDC-Studie ist also im Grunde nur eine Erklärung von Microsoft, die sagt, warum denn die Unternehmen wirklich upgraden sollten. (Manfred Kohlen)

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