Windows 7 ist schon 150 Millionen Mal verkauft

Software

Die Autoren des Blogs »Vista Blorge« haben Zahlen zusammengetragen und fragen sich, wieso eigentlich so viel Medien-Hype um Apples iPad, um Netbooks, Linux-Server  und andere Microsoft-Bedrohungen stattfand – denn die Zahlen  sprechen eine Sprache für sich – vor Allem bei den Umsätzen und Gewinnen.

Dave Parrack fasst zusammen, was das Internet und seine recherchierenden Mitstreiter an Zahlen ausspuckten und kommentiert:»Es erscheint wirklich seltsam, dass das iPad so viel Publicity einheimst, obwohl es in der Gesamtrechnung des Computings nur eine ganz kleine Nummer ist«.

Wieso eigentlich bringt Apple eine Nachricht zum dreimillionsten iPad, wenn Microsoft 50 Mal so viel Windows7-Lizenzen verkauft?

Die Kritik an Microsoft, die aufkam, nur weil Apple einmal kurz mehr Marktkapitalisierung als MS hatte, kann Parrack nicht verstehen. Andererseits laufen Apple und Google den Microsoftlern den Rang beim erfolgreichen Marketing definitiv ab. Aber nicht bei den Zahlen:

  • 150.000.000 Windows-7-Lizenzen wurden verkauft. Das ist das schnellst wachsende Betriebssystem der Geschichte
  • 7.1 Millionen verkaufte iPads werden für 2010 vorhergesagt.
  • 58 Millionen Netbooks sollen sich laut Marktforschern 2010 losschlagen lassen. Wie viele davon haben Windows?
  • 355 Millionen verkaufte PCs  werden für 2010 projektiert

Wo also steht da das Apple-Gerät?

Der Apple Gewinn nach Steuern lag 2009 bei 5,7 Milliarden US-Dollar, Googles Netto-Einkommen betrug 6,5 Milliarden. Microsoft machte beeindruckende 14,5 Milliarden. Wenn es also darum gehe, wer denn wirklich Geld verdiene, sei Microsoft unschlagbar.

Auch beim Wachstum schlägt der Softwareriese die Anderen: 23 Milliarden war der Umsatz im Jahr 2000, 58,4 Milliarden im Jahr 2009. Mehr als verdoppelt. Wieso also verlangen manche, dass Steve Ballmer geht? (Manfred Kohlen)

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