Trojaner-Angriffe nutzen fast nur noch gehackte legitime Websites

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Statt wie biher häufig über halbseidene »Adult«-Seiten anzugreifen, haben sich Angreifer inzwischen darauf spezialisiert, seriöse Angebote zu hacken und von dort aus ihr Unwesen zu treiben.

Antivirenhersteller Avast entdeckte vor Kurzem, dass auf jede infizierte »schmierige« Adult-Seite 99 höchst normale Seiten kommen, die verseucht sind.

So wurden Vodafone Englands Blackberry-Seiten manipuliert, Lenovos US-Produktseiten und zahlreiche andere vermeintlich seriöse Seiten wie die New York Times oder die Washington Post.

Schon vor zwei Wochen hatte MessageLabs darauf hingewiesen, dass der Anteil der als legitim geltenden Websites bei den Infektionen massiv gestiegen sei: 80 Prozent der abgeblockten Angriffe waren 2009 schon von seriösen Sites gekommen, 2009 waren es schon 90 Prozent. Mit dem exponentiellen Ansteigen der Infektionsfälle dürften die 99 Prozent aus der Avast-Meldung also stimmen. (Manfred Kohlen)

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