Amazon verkauft jetzt auch Lebensmittel

E-CommerceMarketing

Der  größte Online-Versand wagt sich nun auch in die Welt der Lidls und Aldis vor. So wird Amazon zum Online-Supermarkt.

Nicht erwartet hatten die anderen Lebensmittelhändler den Eintritt des Online-Handelsriesen ins Lebensmittelgeschäft – zu schlecht waren die Erfahrungen der Onlineshop bisher. Die Absatzmasse, die nötig ist, um die verderbliche Ware frisch zu halten, konnten kleinere Onlineshops kaum bieten. Nun also versucht es auch Amazon.

Dessen Sortiment enthält nun Lebensmittel und Getränke, zum Start sind schon mehr als 30.000 Produkte in 25 Kategorien erhältlich. Sogar Sonderwünsche wie vegetarisch, lactosefrei, koscher oder Fairtrade-Produkte lassen sich aus dem Angebot holen und selbst nach Herkunftsland kann der User filtern.

Sonst bietet der Onlinehändler Ost, Gemüse, Brot, Süßigkeiten, Müsli, Wein, Kaffee und Tee und bewirbt die einzelnen »Einkaufswelten«, wie es Tchibo einmal einfallsreich nannte, als »Spezialitäten-Shops«: Zum Start legt Amazon los mit Shops zu mediterraner Küche, Wein , warmen Getränken und Bio.

www.amazon.de/lebensmittel zeigt die Produkte, die von Amazon selber und – da hat sich der Handelsriese sauber aus der Affäre gezogen – von 60 weiteren Händlern angeboten werden. Wer für mehr als 20 Euro bestellt, bekommt den Versand kostenfrei, besonders frisch per Overnight Express kostet 13 Euro mehr, und wer in Frankfurt oder Berlin vor 11 Uhr bestellt, soll die Ware laut Amazon sogar noch am selben Abend bekommen – offenbar ohne Aufpreis..(Manfred Kohlen)

Anklicken um die Biografie des Autors zu lesen  Anklicken um die Biografie des Autors zu verbergen