TESTS

actiNAS Cube RDX im Test
NAS mit Datensicherung

Das Gerät von Actidata ist ein ungewöhnliches NAS und unterscheidet sich in vieler Hinsicht von den bisher getesteten Netzwerk-Speichern. Zum einen basiert die NAS auf Standard-PC-Hardware und zum anderen ist ein RDX-Laufwerk mit integriert.

von Chris George 0

NAS mit RDX-Datensicherungslaufwerk

Für unsere Testserie von Network Attached Storage wurde der actiNAS Cube RDX vom Hersteller mit fünf 1-TByte-Platten ausgestattet. Standardmäßig wird die NAS jedoch ohne Festplatten über den Fachhandel verkauft.

Zum Einsatz kommen Serial-ATA-Festplatten von Seagate in der Enterprise-Version, die in einem Raid-5 -Verbund laufen. Der actiNAS unterstützt auch andere Raid-Level wie 0, 1, 6 oder 10. Zusätzlich zu den Platten ist ein RDX-Laufwerk für eine zusätzliche Datensicherung vorhanden, das derzeit RDX-Medien bis 640 GByte verarbeiten kann.

actidata actiNAS Cube RDX

Für die Netzwerk-Connectivity besitzt das actiNAS Cube RDX rückseitig zwei Gigabit-Buchsen, über die sich das NAS von einem DHCP-Server jeweils eine freie IP-Adresse zieht. Ist kein DHCP-Server vorhanden, kann der actiNAS Cube RDX auch selbst als DHCP-Server arbeiten. Über das Frontdisplay und dessen Bedienelemente lassen sich feste IP-Adressen dem NAS zuteilen.

Neben den internen Platten, die im Gehäuse senkrecht eingebaut sind, können auch externe Festplatten mit USB- und eSATA-Interface angeschlossen werden. Diese werden dann als zusätzliche Single-Laufwerke mit ins System eingebunden und können den Benutzern separat zugeweisen werden. Hierfür sind am Gerät vier USB-Buchsen und eine eSATA-Buchse vorhanden, die hinten am I/O-Panel des Motherboards vorzufinden sind.

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