IT-Dschungel entsteht durch mangelnde Dokumentation

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Dass IT oft ein undurchschaubares Dickicht an Systemen ist, liegt vor allem daran, dass Veränderungen bei den technischen Systemen, Prozessen und Verantwortlichkeiten nicht konsequent und systematisch dokumentiert werden. Diesen Zustand fand die Firma Actinium bei fast allen befragten Unternehmen vor.

Eine Umfrage unter mehr als 200 Unternehmen habe diesen keine guten Noten beim Change Management beschert – denn das finde fast nirgendwo statt, beschreibt die Studie den bedauernswerten Zustand. Zwar wachse die Infrastruktur der IT mit Servern bis zu Routern kontinuierlich, doch zum Schluss wisse keiner mehr, wer wann und wo etwas verändert hat.

Das Chaos lässt Experten nicht einmal die Wartungsanfälligkeit von Systemen ermitteln, findet Actinium. 38 Prozent der Unternehmen seien nicht in der Lage, ihre gesamten Infrastruktur-Komponenten transparent darzustellen, bei einem weiteren Drittel könne dies nur eingeschränkt erfolgen. »Auch ein schneller und vollständiger Einblick in die Lizenz– und Wartungsverträge einschließlich der erforderlichen Informationen zu den Lieferanten hat fast die Hälfte gar nicht und ein Drittel der befragen Unternehmen nur eingeschränkt«, fügt die Studie an.

Selbst die Dokumentation der infrastrukturrelevanten Informationen weise große Defizite auf.

Actinium-Chef Klaus Hüttl: »Die Unternehmen können sich auf Dauer nicht daran vorbeimogeln, ein systematisches Change Management zu implementieren«. (Manfred Kohlen)

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