20% der Android-Apps haben Spyware-Funktionen

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Ungefähr ein Fünftel er Apps für das freie Mobilsystem würden sich Zugriff auf persönliche Daten verschaffen,  will das Sicherheitsunternehmen SMobile Systems herausgefunden haben.

E-Mails und Standort-Daten würden von vielen Android-Apps abgefragt werden, einige der mobilen Anwendungen könnten sogar von sich aus Anrufe (5 Prozent) starten oder SMS-Nachrichten versenden (2 Prozent), sagt eine aktuelle Studie über die Sicherheit der rund 48.000 erhältlichen Android Apps.

So scheinen sich vor allem Cyberkriminelle an der Offenheit des Google-Systems zu erfreuen – ist die Kontrollmanie von Apple rund um die iPhones also angebracht? – Die Tatsache, dass SMobile Systems seine eigene Security-App für Android verkaufen will, sollte die Ergebnisse vielleicht in ein anderes Licht tauchen – vielleicht ist es ja gar nicht so schlimm, wie die selbsternannten Android-Sicherheitsjäger behaupten.

Dennoch sollte man den Rat von SMobile zu Herzen nehmen, Apps danach einzustufen, welche Berechtigungen sie einfordern. »Fakt ist, dass es keine Methode gibt, um festzustellen, ob eine heruntergeladene Anwendung nur das tut, was der Anwender sieht«, sagt die Studie: (Manfred Kohlen)

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