Altes Skype-Leck wird noch immer ausgenutzt

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Die Security-Experten von Trend Micro melden, dass die Schwachstelle in Skype, die bereits im Oktober 2009 behoben wurde, immer noch von Schadsoftware ausgenutzt wird – viele Benutzer hätten die Telefonie-Software immer noch nicht auf den neuesten Stand gebracht.

In der Skype-Komponente EasyBits Extras Manager befände sich die Lücke, durch die Cyberkriminelle das Botnetz »Zbot« nutzen und alle infizierten PCs zu Spamschleudern oder Verbreitern von Trojanern machten, meldet Trendmicro. Dabei wäre die Lösung so einfach: Regelmäßig Sicherheits-Updates der Hersteller aufspielen.

Offenbar haben dies viel Nutzer nicht getan und verwenden noch alte Skype-Varianten – weswegen die Sicherheitsanbieter viel Befall durch die Schädlinge Strat, Koobface und Malevo feststellen mussten, die exakt dieses Leck als Eingangstür nutzen. (Manfred Kohlen)

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