Lenovo setzt nun auf Intels vPro-Plattform

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Die Idee der Fernwartung via Internet findet die Zustimmung der Chinesen. Für Manager-Schreibtische stellen sie nun ein kühles vPro-Touchscreen-Modell auf die Füße.

Filialmanager ohne eigenen IT-Support im Hause brauchen sich bald nicht mehr zu ärgern, denn mit dem »ThinkCentre M90Z« von Lenovo erledigen die Admins aus der fernen Zentrale alle anstehenden Wartungsarbeiten. Diesen internetbasierten Service entwickelte Intel und nennt ihn vPro-Technologie (wir berichteten). So langsam scheinen die Hersteller und die Unternehmenskunden darauf anzuspringen.

Lenovo jedenfalls machte jetzt einen gutaussehenden All-in-One mit 23 Zoll Touchscreen und herausnehmbarer 1-TByte-Festplatte fernwartungsfreundlich. Angetrieben wird der M90Z wahlweise von Core i3 oder i5. In der schmalsten Grundkonfiguration kostet das System 899 Dollar.

Lenovo-Produktmanager Bill Dominici verweist darauf, dass die Systemadmins auch für mehr Sicherheit sorgen können, denn Fernabschaltung, geregelter Datenzugriff und Speicher- oder OS-Probleme beheben gehören zu den Möglichkeiten der Plattform. Der Kunde könne es nach seinem Bedarf konfigurieren. Lenovo peile mit diesem ThinkCentre insbesondere Krankenhäuser und Schulen als Abnehmer an. (Ralf Müller)