TESTS

Seagate BlackArmor 420 im Test
NAS mit Handbremse

Nach der Buffalo TeraStation III haben wir mit dem Seagate BlackArmor 420 einen weiteren Netzwerkspeicher auf dem Prüfstand. Dieser besitzt ein kleines, schwarzes Gehäuse, das fast überall seinen Platz findet. Standardmäßig stecken zwei Platten darin, die jeweils 1 TByte fassen. Der Speicher kann bis 4 TByte aufgerüstet werden.

von Chris George 0

Vier Terabyte-Platten im RAID-Verbund

Um den Seagate BlackArmor mit den übrigen Testkandidaten vergleichen zu können, haben wir die beiden freien Laufwerksschächte mit 1-TByte-Platten aus Seagates Barracuda-Serie bestückt. Die Platten abreiten mit 7200 Umdrehungen und werden in einem RAID 5 betrieben, das NAS kann jedoch auch für RAID 0, 1 und 10 konfiguriert werden.

Für die Netzwerkanbindung besitzt der Speicher rückseitig zwei Gigabit-Ports, über die er von einem DHCP-Server IP-Adressen zugewiesen bekommt. Über die beiliegende Konfigurationssoftware kann man dem NAS jedoch auch feste IPs zuteilen. Zudem ist es möglich, dass die beiden LAN-Schnittstellen zwei verschiedenen Netzwerken mit unterschiedlichen IP-Gruppen zugewiesen werden.

Bildergalerie

Neben den internen Platten, die in dem Gehäuse nicht abschließbar sind, verwaltet das NAS auch externe USB-Festplatten. Diese werden als zusätzliche Single-Laufwerke mit ins System eingebunden und können Benutzern oder Gruppen separat zugewiesen werden. Hierfür sind am Gerät vier USB-Buchsen vorhanden, die vorne und hinten am Gehäuse vorzufinden sind.

Über die Black Armor Discovery-Software lässt sich der Netzwerkspeicher im Netzwerk leicht lokalisieren. Aber auch über die Eingabe einer aktuellen IP-Adresse, die man auf dem gut lesbaren Display abrufen kann, lässt sich die Benutzeroberfläche aufrufen. Alle Einstellungen laufen über das Web-Interface. Über einen Einrichtungsassistenten, der nur beim Erststart erscheint, wird das NAS für den Einsatz im Netzwerk konfiguriert.

Seagate BlackArmor 420

Über die gut angelegten Untermenüs lassen sich Benutzer und Gruppen anlegen und Rechte verteilen. Ist im Netzwerk ein Windows-Server mit Active Directory vorhanden, kann der BlackArmor die Benutzer-/Gruppen-Einstellungen übernehmen.

Die Zusatzdienste wie FTP- oder UPnP-Server sind standardmäßig abgeschaltet ebenso der DNS- und der iTunes-Server. Diese werden erst nach einer kurzen Konfiguration aktiviert. Ein weltweiter Web-Zugriff erfolgt über den DynDNS-Dienst, bei dem man sich vorher anmelden muss.

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