In den USA werden drei Mal mehr iPhones als Android-Handys verkauft

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Laut Nielsen Marktforschung hat das iPhone im ersten Quartal 298 Prozent Marktanteil bei den Smartphones erobert, Android dagegen erreichte nur neun Prozent.

Leidtragende der iPhone- und Android-Zuwächse sind RIM mit seinem Blackberry und diverse Anbieter mit Microsofts Handy-System, berichtet Nielsen. Das Marktforschungsunternehmen sieht Apple als den großen Gewinner bei den Smartphones.

Noch liegt RIM bei 35 Prozent Marktanteil der Business-Smartphones vorn, doch Apple knabbert schon. Windows Mobile kommt zwar noch auf 19 Prozent, Palm auf 4 Prozent (wird aber vermutlich bald noch tiefer fallen, weil Palm-Käufer HP nicht so sehr am Mobiltelefongeschäft interessiert ist), Linux-Handys machen immerhin 3 Prozent aus und Nokias Symbian, in Europa unangefochtener Marktführer, muss sich in den USA mit mickrigen zwei Prozent Marktanteil abgeben.

Im ersten Quartal 2010 konnten so vor allem Google und Apple je zwei Prozent im Vergleich zum vorherigen Quartal zulegen, Microsoft und Research in Motion verloren jedoch genauso viel. Dies passierte nicht in absoluten Zahlen, denn der Gesamtmarkt der Smartphones in den USA ist laut Nielsen deutlich gewachsen. (Manfred Kohlen)

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