Halbleiterfirmen bilden Allianz für Open Source

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ARM, Freescale, IBM, Samsung, ST-Ericsson und Texas Instruments bilden einen Club. Genauer, eine Non-Profit-Organisation namens Linaro. Sie soll die Entwicklung von Open-Source-Produkten vorantreiben.

Mit ihrer frisch ausgedachten Allianz wollen die Halbleiterhersteller die Entwicklung von linuxbasierten Mobilgeräten beschleunigen. Bislang habe die Open-Source-Gemeinde traditionell nur eine limitierte Wahl bei der CPU-Plattform.

Linaro soll nun dafür sorgen, dass es den Programmierern leichter gemacht wird, fortschrittliche Produkte schneller zu entwickeln. Daher werde ein zentrales System-on-a-Chip (SoC) angestrebt, an dem alle Gründungsfirmen beteiligt sind und das sie alle anbieten sollen. Man wolle die Kompatibilität zu Android, LiMo, MeeGo, Ubuntu oder WebOS gewährleisten. Zudem sei geplant, das Linaro ergänzende Updates von verbesserten Entwicklerwerkzeugen, Kernels und Middleware-Software hervorbringt, optimiert für die SoCs.

»Das Wachstum im Open-Source-Sektor wollen wir noch beschleunigen, indem wir in Schlüsselprojekte investieren und eben die Unterstützung durch die IT-Industrie bieten«, äußerte sich Linaro-Chef Tom Lantzsch. Er zitierte jüngste Zahlen von ABI Research, wonach bis 2015 etwa ein Drittel aller weltweit ausgelieferten Smartphones eine Linux-Variante besitzen werden.
(Ralf Müller)