Computex: AMD startet neues PC-Zeitalter mit APU statt CPU

KomponentenWorkspace

Vorhin verkündete AMD auf der Computex in Taiwan: 3D-Beschleunigung, ATI Stream-Technologie, GPU-Grafikpower und die x86-Architektur werden in den Prozessoren der kommenden Vision-Generation vereinigt.

Um den technologischen Schritt klar von den üblichen CPUs im Markt abzugrenzen, nennt AMD die kommenden PC-Herzen für Desktop und Notebook Accelerated Processing Units, kurz APUs. Durch die Integration von CPU und GPU auf einem Halbleiter (DIE) darf der Kunde superschnelle serielle und parallele Prozesse sowie eine besonders hohe und flotte visuelle Verarbeitung erwarten. Zumal den Entwicklern die nötigen Treiber und Libraries wie auch der Zugriff auf ATI Stream SDK2 sowie Microsofts DirectCompute API an die Hand gegeben werde, wovon sich AMD eine bessere App-Performance und das volle Ausreizen des Fusion-Potentials erhofft.

General Manager Rick Bergman führte vorhin einen ersten APU-Prototypen live vor (Video hier). Die APUs werden DirectX 11, Windows 7 und OpenCL untersützen und sich ideal für HD-Video-Apps oder Games eignen, betont Bergman. Die Kunden müssen sich allerdings noch bis zur ersten Hälfte 2011 gedulden, bevor Partner-Hersteller wie HP, Dell oder Acer die ersten APU-Visions auf den Markt bringen können. Nähere Features oder gar Preisangaben wurden auf der Pressekonferenz nicht preisgegeben. (Ralf Müller)