NEC versucht Comeback im PC-Markt mit einem 3D-Modell

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Die Japaner haben schon lange nicht mehr durch ein PC-System auf sich aufmerksam gemacht. Das soll jetzt ein integrierter 3D-Desktop ändern.

Schon nächsten Monat wird im Heimatmarkt der »Valuestar N VN790/BS« ausgeliefert. Der Rest der Welt muss sich mindestens bis Oktober gedulden.
Der All-in-One-Rechner basiert auf einem 20 Zoll großen 3D-Display, welches die ungewöhnliche Auflösung von 1.600 x 900 Bildpunkte darbietet.

Die 3D-Inhalte liefere ein Blu-ray-Laufwerk an, welches von Hause aus schon mit 3D-Bildern und Videos ausgerüstet wird. Wer eine DVD einlegt, könne natürlich auch zur 2D-Darstellung umschalten, verspricht NEC. Das PC-System importiert 3D-Material natürlich nicht nur als BD-Scheibe, sondern auch online, als Datei oder direkt via Schnittstelle von den kommenden 3D-Peripheriegeräten, zum Beispiel der Fujifilm 3D-Kamera.

Technisch basiert das Valuestar-System auf einem der neueren Mobile-Prozessoren von Intel (NEC gibt keine Details preis), 4 GByte RAM (optional bis 8 GByte), Festplatte mit 1 TByte Kapazität  und Windows 7 Home Premium (64 bit). Der 8,6 kg leichte Rechner besitzt integrierte Lautsprecher und kommt komplett mit Fernbedienung, kabelloser Tastatur, TV-Tuner und einer 3D-Brille. Weitere Brillen kosten pro Stück 67 Dollar. Das System wird ab 2.450 Dollar angeboten. (Ralf Müller)