Mobile Apps: Mobilfunkanbieter bleiben außen vor

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Handy-Nutzer laden Apps bei Handy-Herstellern und Plattform-Anbietern herunter, nicht jedoch bei Mobilfunk-Providern. Die haben ihre Gatekeeper-Funktion verloren.

Wie aus der Befragung »Mobile Outlook 2010« des eco hervorgeht, rechnen die Experten damit, dass künftig die meisten Nutzer ihre Apps aus den App Stores von Apple, Nokia & Co. beziehen (60 Prozent) oder bei Plattformlieferanten wie Google und Microsoft (26 Prozent). Die Mobilfunkanbieter haben den Kampf um das Geschäft mit den Handy-Anwendungen verloren, obwohl sie sich eigentlich gute Chancen ausgerechnet hatten.

Dementsprechend gehen in der Umfrage auch nur noch 21 Prozent der Befragten davon aus, Apps würden künftig vor allem über die Handy-Rechnung abgerechnet. Voriges Jahr hielten das noch 42 Prozent für das Abrechnungsmodell der Zukunft. (Daniel Dubsky)