3D-TV-Markt hebt nicht ab – wegen der nötigen Brillen

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Der aufkeimende Markt des dreidimensionalen Fernsehens würge sich selbst ab, behauptet ein Marktforschungsunternehmen: er starte erst so richtig durch, wenn die Zuschauer keine Spezialbrillen mehr bräuchten.

Die Marktforscher von Informa Telecoms & Media veröffentlichten bereits Anfang des Monats, dass die Fußballweltmeisterschaft der erste große Erfolgstest fürs 3D-Fernsehen sei – Sony und die FIFA wollen 5 Spiele in 3D ausstrahlen.

Doch die Vorhersage, dass in den nächsten fünf Jahren 20 Millionen Haushalte weltweit einen 3D-Fenseher hätten, ist nur ein Tropfen auf dem heißen Stein: das  sind gerade mal 1,6 Prozent der Fernsehzuschauer.

Richtig in Schwung käme 3D-TV erst, wenn sich die Technik weiterentwickle: »Erst wenn man keine Brille mehr zu tragen braucht, kann unsere eigenevorsichtige  Vorhersage überschritten werden.«, erklärt  Analyst Simon Murray.

Andere einschränkende Gründe seien der Mangel an3 D-Inhalten, hohe Produktionskosten für »echtes« 3D, Bandbreiten-Beschränkungen – und natürlich die hohen Kosten der 3D-Geräte. (Manfred Kohlen)

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