Finale: Google veröffentlicht Chrome für Mac und Linux

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Der Webkonzern arbeitet mit unglaublich langen Betaphasen, die kein Ende zu nehmen scheinen. Daher kommen die Finalversionen des Browsers für Mac und Linux überraschend.

Der Umstieg auf das finale Chrome lohne sich auf jeden Fall, betont Google, denn man habe die Performance von JavaScript enorm steigern können: 213 Prozent gegenüber der Beta-Variante. Außerdem wurden mit Blick auf die Konkurrenz schnell noch ein paar nützliche HTML5-Funktionen nachgerüstet: Geo-Lokalisierung, APIs, App Cache, Web-Sockets und das Drag&Drop von Dateien.

Die Synchronisation vorhandener Lesezeichen und Browser-Voreinstellungen könne gleich auf der gesamten vorhandenen Rechner-Phalanx vorgenommen werden. Im Falle des Falles dürfe der Surfer in den Inkognito-Modus umschalten, um sich in gefährlichem Terrain nichts einzufangen. Mehr Einzelheiten über die Detailveränderungen im finalen Mac- und Linux-Chrome sind im entsprechenden Blog nachzulesen.

Am Support für Adobe Flash 10.1 wird noch herumgeschraubt. Ein entsprechendes Update werde automatisch nachgeliefert, verspricht Google. Insgesamt sei Chrome nach jüngsten Zahlen der drittbeliebteste Browser im US-Markt. (Ralf Müller)