Steigende Datenmengen im Unternehmen sorgen für wachsende Backup-Kosten. Das Auslagern der Datensicherung verspricht hier einige Einsparungen, doch welchen Anbieter wählen? Schließlich werden alle mit hoher Datensicherheit, schnellen Dateitransfers und einfacher Bedienung. Dieser Ratgeber soll bei der Entscheidungsfindung helfen.
Vorteile eines Online-Backups
Durch ein Online Backup sind die gesicherten Dateien räumlich von den Original-Daten getrennt, bleiben also auch bei Schäden vor Ort wie einem Hardware-Defekt, Diebstahl und Feuer- oder Wasserschäden erhalten. Ein weiterer Vorteil ist das Wiederherstellen der Dateien von jedem Rechner und von jedem Ort aus, vorausgesetzt es gibt eine Internet-Verbindung und das persönlich festgelegte Passwort ist bekannt.
Ein Online-Backup ermöglicht die einfache und schnelle Datensicherung von jedem Computer, auf dem das Backup-Programm installiert ist. Die Daten werden vor der Übertragung lokal verschlüsselt und über eine gesicherte SSL-Verbindung in hochsichere Rechenzentren übertragen und dort gespeichert. Empfehlenswert ist eines SSL-Verschlüsselung mit 256 Bit, die meisten Anbieter bieten allerdings nur 128 Bit.
Ein professionelles Online-Backup-Programm bietet eine Zeitplanfunktion für die Wahl regelmäßiger Backups. So werden beispielsweise jeden Tag zur gleichen Uhrzeit die einmal gewählten Dateien automatisch gesichert. Während der Durchführung des Backups kann normal weiter gearbeitet werden – hier gibt es sogar Funktionen, mit denen die maximale Prozessorauslastung, die durch das Backup entstehen darf, eingestellt werden kann. Im Fall eines Datenverlusts kann der Nutzer per Mausklick die Dateien wiederherstellen.
Mit einem Online-Backup ist keine zusätzliche Hardware wie eigene Backup-Server oder externe Festplatten erforderlich, auch nicht bei großen Datenmengen. Die Betriebskosten werden reduziert, die Wartungskosten für die Datensicherung eliminiert. Darüber hinaus können Speicherräume und Personal reduziert sowie die Organisation verschlankt werden.






