Testete IBM die Teilnehmer einer Sicherheitskonferenz mit infizierten USB-Sticks?

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Auf der Asia Pacific Information Security Conference verteilte IBM an die Besucher seines Standes USB-Sticks. Die aber seien infiziert gewesen, schrieb »Big Blue« in einer Mail an alle Delegierten

Auf einer Securitykonferenz bekamen alle Besucher des IBM-Standes einen praktischen USB-Stick. Der aber habe einen alten Schädling von 2008 mitgebracht, der von allen Antivirenprogrammen erkannt werde, schrieb IBM nun am letzten Tag der Konferenz in einer Mail an die Delegierten.

Das Weblog »Beast or Buddha« veröffentlichte die E-Mail heute im Originalton. Demnach sei der Virus in der Datei setup.exe enthalten, die beim Einstecken des Speicherriegels automatisch startet – wenn dies nicht von einem Security-Produkt geblockt wird.

In australischen Diskussionsforen heißt es nun, IBM habe die Besucher der Konferenz darauf testen wollen, ob sie sich selbst abgesichert hätten – von Big Blue selbst gibt es aber noch keine Reaktionen darauf. Immerhin hat IBM in seiner Warn-Mail eine Anleitung zur Desinfektion untergebracht – und dazugeschrieben, dass die meisten Seurity-Progamme die Malware sofort erkannt hätten. (Manfred Kohlen).

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