HP baut Hightech-Armbanduhr

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Das Wunderwerk der Technik ist zunächst nur den US-Militärs vorbehalten. Der Zeitmesser schmiege sich an den Arm und könne deutlich mehr als konventionelle Modelle.

Die Neuentwicklung basiert auf der HP-Technologie flexibler Displays. Bildlich wurde die Armbanduhr mit dem Spitznamen »Dick Tracy Watch« bislang nicht gezeigt. Sie habe enorme Vorteile, da sie nicht nur bündig am Arm des Kriegers sitze und dabei eine größere Anzeigefläche biete als konventionelle Modelle, sie könne auch Landkarten, Grafiken und wichtige Missionsdaten anzeigen.

Das gehärtete Plastikmaterial sei für den Feldeinsatz konzipiert und sei durch Stöße, Kratzer oder Dreck nicht zu beeindrucken, betont HP. Zudem verbrauche diese Spezialuhr derartig wenig Strom, dass sie von den aufgedruckten Solarzellen versorgt werden könne (für Nachteinsätze gibt es vermutlich eine Knopfzelle).

Welches Betriebssystem die Computeruhr nutzt oder ob sie sich auch ins Netz einloggen könne, das verrieten die Geheimnisträger nicht. Nur soviel: Die flexiblen Displays würden bald auch in eBook-Reader und Notebooks eingesetzt. (Ralf Müller)