Symantec kauft Verisigns Sicherheits-Dienste für 1,28 Milliarden US-Dollar

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SSL als »Symantec Socket Layer«? Der Sicherheitskrösus schloss eine Vereinbarung über den Kauf des Identitäts- und Authentifizierungsgeschäftes von Verisign ab.

Am Abend des 19. Mai 2010 teilte Symantec mit, dass die Unterschriften unter dem schon erwarteten Geschäft mit Verisign nun in trockenen Tüchern seien.  Der Kaufpreis betrage rund 1,28 Milliarden US-Dollar.

Das meiste Geld für den Erwerb des SSL-Betreibers durch den Sicherheitsriesen Symantec stamme aus eigenen Mitteln, »nur« 300 bis 400 Millionen flössen aus externen Quellen.

Vor allem die SSL-Certificate Services, die Public Key Infrastructure (PKI) Services, die VeriSign Trust Services und der VeriSign Identity Protection (VIP) Authentication Service seien eine wichtige Erweiterung des Geschäftes von Symantec, teilten dessen Manager mit.

Schon Ende  September sollen die meisten Dienste ins Symantec-Geschäft integriert sein. Dann verfügt Symantec über 54 Prozent der Verisign-Aktien und bestimmt über 900 Verisign-Angestellte.

 

Im Zuge der Akquisition soll das Symantec-Logo verändert werden: Das bekannte Verisign-Häkchen fließt in den Symantec-Kreis ein. Kritiker lästern sogar, der Symantec-Kreis würde durch die besser beleumundete Verisign-Marke sogar »ausgehöhlt« werden. In der »Transitionsphase« darf Symantec sogar den kompletten Namen und das Logo von Verisign nutzen. (Manfred Kohlen)

 

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