Patentstreit um sichere Netzverbindungen: Microsoft zahlt

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Den Patentstreit um ein Netzwerkprotokoll für sichere Netzwerk- und VPN-Verbindungen löst Microsoft mit einer Einmalzahlung von 200 Millionen US-Dollar.

Microsofts Patentstreitigkeiten mit dem US-Unternehmen VirnetX lösen sich in Wohlgefallen auf – genauer gesagt in Dollars. Microsoft gibt bekannt, durch die Einmalzahlung die Patentprobleme umschifft zu haben – MS erhält die Nutzungsrechte für die VirnetX-Methoden, durch ein Netzwerkprotokoll sichere Verbindungen zu garantieren.

Die umstrittenen US-Patente 6,502,135 und 7,188,180 beschreiben Wege, die Echtheit der Verbindung sicherzustellen und sie dauerhaft aufrechtzuerhalten.

VirnetX verklagte Microsoft bereits im Februar 2007, im März 2010 schließlich musste der Softwareriese per Gerichtsbeschluss 106 Millionen US-Dollar bezahlen. Als VirnetX die Ansprüche auf Windows 7 und Windows Server 2008 R2 ausweitete, ging der Streit weiter. Die jetzt erreichte Lösung garantiert, dass Microsoft, VirnetX und deren Kunden an ihren Sicherheitslösungen festhalten können. (Manfred Kohlen)

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