Toshiba Portege R600-13X im Test
Leistungsfähiges Leichtgewicht

MobileNotebook

Mit 12,1 Zoll und einem Gewicht von nur 1,1 Kilogramm ist das Toshiba Portege R600-13X prädestiniert für den Mobil-Einsatz. ITespresso.de hat überprüft, wie viel Rechenpower in dem Winzling steckt und wie lange der Akku durchhält.

Leistung & Laufzeit

Das Toshiba Portege R600-13X sieht mit seinen 12,1 Zoll sehr handlich aus, dennoch ist man überrascht, wie leicht das Notebook ist, wenn man es schließlich in die Hand nimmt. Es bringt nur 1,1 Kilogramm auf die Waage und bewegt sich damit auf dem Niveau von Netbooks – die Hardware im Inneren ist allerdings leistungsfähiger.

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Im PCMark 05 erreicht das Gerät immerhin knapp 3000 Punkte und ist damit Netbooks weit überlegen. An Multimedia-Notebooks kommt man damit zwar nicht heran, aber das muss ein derart für den Mobil-Einsatz ausgelegtes Business-Gerät auch gar nicht. Der von Toshiba verbaute Intel Core 2 Duo SU9400 soll nicht für Höchstleistungen sorgen, sondern den Akku möglichst wenig fordern, damit der Nutzer lange mobile arbeiten kann. Dabei hilft auch der Verzicht auf eine mobile Grafikkarte, so dass dem Prozessor nur die integrierte Grafik des Intel GMA 4500MHD zur Seite steht.

Toshiba Protege R600-13X CPU-Z Toshiba Protege R600-13X GPU-Z

Das Portege R600-13X hält im Laufzeittest von ITespresso.de 296 Minuten durch. Das sind knapp fünf Stunden – ein ordentlicher Wert, aber zu wenig, um einen kompletten Arbeitstag ohne Steckdose zu bestreiten.

Display & Ausstattung

Das 12,1-Zoll-Display des Toshiba Portege R600-13X stellt 1280 x 800 Bildpunkte dar und ist erfreulicherweise matt. So kann man auch im Freien gut mit dem Notebook arbeiten und muss nicht mit störenden Reflexionen hadern. Im Büro lässt sich via VGA ein externer Monitor anschließen, eine HDMI-Schnittstelle sucht man leider vergeblich.

Neben dem schon erwähnten Core 2 Duo SU9400 nebst GMA 4500MHD stecken 3 GByte RAM im Notebook. Interessanterweise verbaut Toshiba zwei DIMM-Module unterschiedlicher Hersteller: in einer Speicherbank steckt ein 2-GByte-Riegel von Hynix, in der anderen ein 1-GByte-Riegel von Toshiba selbst. Dazu kommen ein DVD-Brenner und eine Festplatte mit 320 GByte. Die arbeitet flott mit 7200 Umdrehungen pro Minute und bringt einen Schutzmechanismus mit, der den Schreib-Lesekopf bei Erschütterungen und Vibrationen parkt, um Beschädigungen der Platte zu verhindern. Im Test reagiert dieser aber recht empfindlich: Selbst ein minimales Versetzen des Notebooks löst den Alarm aus, was manchmal etwas stören kann. Allerdings lässt sich der Festplattenschutz auch weniger empfindlich einstellen und bei Bedarf sogar abschalten.

Toshiba Protege R600-13X Toshiba Protege R600-13X

Das Portege R600-13X besitzt einen eSATA-Port, so dass man schnelle externe Festplatten anschließen kann. Leider gibt es aber nur zwei USB-Ports – wer Maus und Tastatur anschließt, braucht normalerweise mehr.

Ergonomie

Mit dem Toshiba Portege R600-13X lässt es sich gut arbeiten. Das Gehäuse ist recht solide, nur der Display-Deckel wirkt etwas instabil (siehe Video). Die Tastatur hat einen leichten Tastenanschlag und ist kaum hörbar. Die linke [Shift]-Taste ist vielleicht etwas klein geraten, dafür befindet sich links unten tatsächlich [Strg] und nicht [Fn]. Wer unterwegs viel tippt, wird allerdings einen Button vermissen, mit dem sich das Touchpad schnell abschalten lässt. Für WLAN und Bluetooth ist ein solcher Button an der Seite des Notebooks angebracht.

Obwohl die Performance des R600-13X gut ist, gestaltet sich der Systemstart teilweise doch recht zäh. Bisweilen wirkt es sogar, als friere der Rechner ein, was wohl an den vielen vorinstallierten Programmen liegt, die geladen werden müssen. Hier ist es sinnvoll, etwas aufzuräumen.

Bei normalen Office-Anwendungen verrichtet das Notebook nahezu unhörbar seinen Dienst. Man muss schon mit dem Ohr bis an die Tastatur heran, um ein leises Rauschen wahrzunehmen.

Fazit

Das Toshiba Portege R600-13X ist ein schickes und leichtes Notebook für unterwegs. Die Leistung ist gut und die Akku-Laufzeit mit fast fünf Stunden akzeptabel. Das entspiegelte Display mit einer Auflösung von 1280 x 800 ist für Office-Anwendungen prädestiniert, bei längeren Dokumente und Webseiten muss man aber viel scrollen.

ITespresso.de-Logo Befriedigend Toshiba Portege R600-13X
Hersteller: Toshiba
Internet: www.toshiba.de
Preis: 1599 Euro

Note: befriedigend
Le
istung (20%): gut
Ausstattung (20%): befriedigend
Akku-Laufzeit (20%): befriedigend
Bedienung (20%): gut
Ergonomie (15%): gut
Service (5%): gut

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Technische Daten
Prozessor: Intel Core 2 Duo SU9400 (1,40 GHz, 3 MByte L2-Cache)
Chipsatz: Intel GS45 Express
Grafik: Intel GMA 4500MHD
Arbeitsspeicher: 3 GByte
Festplatte: 320 GByte
Optisches Laufwerk: CD/DVD-Brenner
Speicherkartenleser: SD, MMC

Display: 12,1 Zoll (1280 x 800), matt
Video-Ausgang: VGA
Webcam: ja (640 x 480 Pixel)

Netzwerk: LAN (1000 MBit/s), WLAN (802.11a/b/g/n)
Fingerprint-Sensor: ja

Schnittstellen:
2 x USB, 1x eSATA
Kopfhörer, Mikrofon, Bluetooth 2.0, ExpressCard

Betriebssystem: Windows 7 Professional 32 Bit

Abmessungen: 283 x 215,8 x 25.5 mm (B x T x H)
Gewicht: 1,1 Kilogramm

Toshiba Protege R600-13X

Messwerte
PCMark 05: 2913 Punkte (CPU: 3668, Speicher: 3535, Grafik: 1080)
Datendurchsatz Festplatte (HD Tune): 62,8 MByte/s (Zugriffszeit: 16,6 Millisekunden)
Akku-Laufzeit: 296 Minuten

Toshiba Protege R600-13X PCMark 05