CA biegt ab Richtung Cloud Computing

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Nun bewegt sich auch der Spezialist für Unternehmenssoftware in wolkige Gefilde. Gestern zur Eröffnung der eigenen CA World in Las Vegas wurden die hochfliegenden Pläne für das Cloud Computing vorgestellt. Und ein neuer Firmenname.

Die Cloud-Services werden ein ebenso bedeutender Schritt werden wie seinerzeit die Umstellung auf Client/Server-Computing, ist sich CA-Boss Bill McCracken sicher: »Binnen eines Jahres werden wir signifikante Änderungen in der IT-Industrie erleben, weil diese Technologie stärker genutzt wird.«
Kunden seien dankt CAs Nimsoft Monitoring Software in der Lage, die durch einen Kundenansturm benötigte Zusatzkapazität zu »besorgen« und etwa die Cloud von Yahoo oder Google kurzfristig anzuzapfen.

»Noch vor einem halben Jahr hätten wir nicht gedacht, dass zeit- und missionskritische Apps es in die Cloud schaffen. Nun sind wir aber soweit«, ergänzt McCracken. Als Ergänzung zu den CA-Produkten startet das Unternehmen per sofort »Cloud Commons«, eine begleitende Community-Seite, gefüllt mit Tipps und Hinweisen direkt aus der Cloud-Industrie.

Wer sich mit dem Thema geschäftlich beschäftigt, kann hier vorbeischauen, um sich in der Datenbank umzuschauen und mit anderen Profis auszutauschen. Cloud-Produkte und Services werden von der Community nicht nur beschrieben, sondern auch bewertet. CA versucht, andere Cloud-Betreiber zur aktiven Beteiligung an  Cloud Commons zu bewegen.

Abschließend kündigte McCracken noch an, dass sich CA ab sofort CA Technologies nennen möchte, um den neuen Fokus der Firma auf Technologien besser zu demonstrieren. »Auch bin ich es leid, bei Google-Suchen nach CA immer auf Ergebnisse aus California zu stoßen«, scherzte er.
(Ralf Müller)