IBM: 20 Milliarden Dollar für Übernahmen

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Auf einem Investorentreffen stellte IBM-Chef Palmisano eine Verdopplung des Gewinns pro Aktie bis 2015 in Aussicht und erklärte, man plane etwa 20 Milliarden Dollar in Übernahmen zu investieren.

In den letzten Jahren hat sich IBM vom klassischen Hardware-Geschäft emanzipiert und setzt verstärkt auf Software und Services, die eine höhere Marge bringen. Das sorgte zuletzt regelmäßig für gute Zahlen, doch mit dem, was IBM-Chef Sam Palmisano nun auf einem Treffen mit Investoren in Aussicht stellte, hatten selbst Analysten nicht gerechnet. Man wolle den Gewinn pro Aktie bis 2015 auf mindestens 20 Dollar steigern, erklärte Plamisano. Das wäre eine Verdopplung der 10,01 Dollar pro Aktie aus dem vergangenen Jahr.

Mehr und mehr des Gewinns käme aus den margenstarken Bereichen, so Palmisano. Zudem profitiere man von schnell wachsenden Märkten wie China, die bis 2015 ein Viertel des IBM-Umsatzes beisteuern sollen. Derzeit seien es rund 19 Prozent.

Um die stolzen Ziele zu erreichen, muss auch investiert werden. Palmisano zufolge plant man in den nächsten fünf Jahren Akquisitionen für 20 Milliarden Dollar. (Daniel Dubsky)