Mozilla verliert seinen Chef

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Mozilla-CEO John Lilly will gehen. Er habe Großes vollbracht, lobt er sich selbst, doch nun wolle er neue Start-Ups unterstützen.

Die Mozilla-Stiftung scheint ihren Chef inzwischen zu langweilen. Die gemeinnützige Einrichtung, die hinter dem Firefox-Browser, dem Thunderbird-Mail-Client und vielen anderen Programmen steht, ist Lilly vielleicht zu groß geworden.

Jedenfalls hat er sich entschieden, anderswo etwas Frischeres voranzutreiben, schreibt er in seinem Blog.

Während unsere britischen Kollegen Mozilla immer als »Mozarella« bezeichnen, liest sich Lillys Abschied doch tatsächlich wie das weitverbreitete künstliche Fotografie-Lächeln »Cheese« – es sei alles so toll gewesen bei der Foundation, dass man’s fast nicht glauben mag.

Immerhin: Lilly sucht seinen Nachfolger noch selbst und will im »Board of Directors« sitzenbleiben. Auch eine Strategie, um seine Schäfchen in Trockene zu bringen, wenn sein neuer Job bei Venture-Capital-Firma Greylock nicht so läuft wie er sich das vorstellt.

Andere zitieren in der Meldung zum Thema seinen kompletten Wortlaut fast 1:1, doch uns ist klar: Bevor er in ein paar Monaten geht, muss er noch den Launch des neuen Firefox 4.0 mitmachen – und sei es nur, um der Mozilla Foundation in guter Erinnerung zu bleiben.. µ

L’Inqs:

Mozilla

John Lillys Blog

Auf ein Letztes: Pläne zu Firefox 4.0

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