AMD überarbeitet seine Notebook-Plattform Vision

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Die gerade bei Managern so beliebten superflachen Mobilrechner sollen demnächst richtig Dampf unter der Haube haben, denn AMD bereitet dafür eine Quad-Core-Lösung vor. Außerdem kündigt der Hersteller günstige 6-Core-Prozessoren an.

Noch in diesem Jahr soll es die ultradünne Variante der Vision-Plattform (Codename Nile) geben, und zwar gleich in vier Ausbaustufen: Vision, Vision Premium, Vision Ultimate und Vision Black. Grundsätzlich kombiniert AMD hierbei Turion II Neo und Athlon II Neo Prozessoren mit integrierten ATI Mobility Radeon 4200 GPUs. Optional wäre der diskrete Mobility Radeon HD 5400 Chip zu haben. Sie sollen Displays bis 13 Zoll Diagonale mit voller HD-Auflösung bedienen. DirectX 10.1 wird unterstützt.

Die Bauhöhe von Vision-Notebooks könne unter 25 mm liegen, ohne in Hitzeproblemen zu geraten. »Unsere Halbleiter-Kombi schafft 22 Prozent mehr Performance als bisherige ultradünne Lösungen und ist zugleich sparsam, so dass bis zu acht Stunden Akkulaufzeit möglich sein sollten«, verspricht AMD-Marketingmanager Michal Lisiecki. Die ersten superdünnen Notebooks auf Visionbasis werden HP Pavilion dm1 und Lenovo 15 Edge sein.

Im Bereich der Multimedia-Notebooks mit Breitbild-Displays bis 18 Zoll hat AMD seine Danube-Plattform um einen Quad-Core-Betrieb erweitert. Sie kämen mit 25 Watt Leistungsaufnahme aus, was ganz neue leichte Geräte möglich mache. Dell Inspiron 15, HP Pavilion dv6 und Asus N61 sollen die ersten Vertreter der neuen AMD-Chips sein.

Die Marke Vision werde in diesem Jahr auch noch in den Desktop-Bereich vordringen, kündigte der Hersteller abschließend an: Als Vision Black für unter 1.000 Dollar wende sich die günstige 6-Core-Variante an die leistungshungrigen Kunden. Wer mit weniger Power auskomme, könne auch Vision-Systeme mit Dual-Core oder Quad-Core Athlon II Prozessoren erhalten. Die Plattform kombiniere die CPUs stets mit der ATI Radeon HD 5000 Serie. Dell, Acer und HP arbeiten an Vision-Desktops. (Ralf Müller)