NEC integriert Kopierschutz in MPEG 7

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Der kommende Video-Standard wird von NEC um einen Inhalte-Marker erweitert. Jener lasse sich nicht mehr austricksen, da er jeden einzelnen Frame signiere.

Die Kürzung eines Filmes werde den Raubkopierern nichts mehr nützen, denn bei jeder einzelnen Szene könne der NEC-Code eine illegale Kopie verpetzen, denn die Technologie lagere in jedem Frame eine Signatur ein. Wer nachträglich Untertitel einsetze, an Wasserzeichen und Tags herumdoktere oder Werbung herausschneide, verändere damit unbemerkt die gesamte Signatur des Videos.

Die Rechteeigentümer des Films werden in der Folge in der Lage sein, automatisch illegale Kopien ihrer Werke zu erkennen, auch wenn es sich um Teilstücke handele, und den Upload des Materials zu unterbinden. Das sei eine große Erleichterung, verspricht NEC, schließlich müsse die Industrie heute noch manuell die Raubkopien als solche identifizieren. Die Algorithmen dieser Technologie seien so schlank und effizient, dass ein PC in einer Sekunde etwa 1.000 Stunden Videomaterial durchsuchen könne. (Ralf Müller)