Cleverer Deal: NetSuite supportet ab sofort IBM-Apps

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In Sachen Cloud Computing bringt sich Big Blue mit jedem Deal strategisch in eine bessere Position. Die heute bekannt gegebene Kooperation mit NetSuite dürfte dabei zu den besten Ideen zählen.

Durch die noch recht frische Übernahme von Cast Iron Systems (wir berichteten) verschaffte sich IBM nicht nur einen ganzen Satz von Tools, um Cloud-Services mit der Vor-Ort-Software von Firmen zu verlinken, sondern kam auch Cast-Iron-Partner NetSuite näher. Im Handumdrehen resultierte daraus eine fest vereinbarte Kooperation, um die Cloud-Dienste für Firmenkunden gemeinsam zu verbessern.

Die beiden Unternehmen wollen ein Paket aus Cloud-Rechenleistung, Software-Apps, NetSuite und OneWorld Business Management schnüren und den Unternehmen als integrierte Dienstleistung offerieren. Für NetSuite ergebe sich daraus der nützliche Nebeneffekt, besser mit anderer Firmensoftware wie den Apps von SAP und Oracle verknüpft zu werden.

»Da es für die Firmen immer mehr SaaS-Angebote gibt, wächst die Notwendigkeit, Daten und Prozesse zu integrieren, ob innerhalb der Firmen-Infrastruktur oder draußen in der Cloud«, begründet Dr. Angel Luis Diaz die IBM-Strategie. Gemeinsam mit NetSuite könne man nun die Lösungen vereinfachen, für die Cloud optimieren und den Kunden schnelleren Zugriff auf die relevanten Informationen und Prozesse eröffnen. (Ralf Müller)