Europastart für Amazons Virtual Private Cloud

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Auch europäische Nutzer der Amazon Web Services (AWS) können diese nun über eine VPN-Verbindung in ihre bestehende IT-Infrastruktur integrieren.

Im vergangenen Sommer startete Amazon seine Virtual Private Cloud (VPC) in den USA, nun ist sie auch in Europa verfügbar. Der Dienst baut eine VPN-Verbindung zwischen der IT-Infrastruktur eines Unternehmens und der AWS-Cloud (Amazon Web Services) auf. Die dort genutzten Ressourcen und Dienste fügen sich über einen IPSec-Tunnel sicher ins Netzwerk ein. Abgerechnet wird nach Nutzungsdauer und übertragenem Datenvolumen: für jede Stunde, die das VPN aufgebaut ist, fallen 0,05 Dollar an, dazu zwischen 0,08 und 0,15 Cent pro GByte, je nach Transfervolumen.

Amazon VPC ist derzeit nur in Amazon EC2 integriert, soll aber künftig auf in anderen AWS-Diensten verfügbar sein. Der Nutzer kann laut Amazon mit ein paar einfachen API-Aufrufen ein separates Netzwerk mit eigenem IP-Adressbereich erstellen und bei Bedarf mehrere Subnetze anlegen. Dann wird ein VPN aufgebaut, um diese AWS-Ressourcen mit dem Unternehmensnetzwerk zu verbinden. Auf die kann zugegriffen werden wie auf alle anderen Systeme im LAN, der Zugriff ist nur aus dem Netzwerk des Unternehmens möglich. Sind Zugriffe aus dem Internet notwendig oder müssen Daten aus der Cloud ins Internet, laufen diese durchs Firmennetz und damit auch die Sicherheitsinfrastruktur des Unternehmens. (Daniel Dubsky)