Zwei Drittel der Android-Smartphones laufen mit alten Systemversionen

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Google hatte vergangene Woche überprüft, wer denn auf den Google Marketplace mit welcher Android-Version surft. Ergebnis: Die meisten Nutzer bleiben bei der alten Version, die der Hersteller mitliefert.

Die meisten Android-Smartphones haben wegen veralteter Software viele Funktionen nicht aufzuweisen, die neue Anwendungen im Marketplace von Google benötigen. Die Meldungen der Android-User, die heruntergeladenen Apps würden auf ihrem Telefon nicht laufen, brachte Google wohl zu dieser Analyse. Insbesondere die Business-Anwender liegen dem Suchkrösus hier auf dem Herzen – die Anbindungs-Apps für Lotus und Exchange sind wichtig, laufen aber nicht mit den veralteten Android-Varianten.

Die Mehrheit der Nutzer sei mit veralteten Systemversionen ihrer Handys unterwegs, das Updaten ist man von Telefonen aber offenbar nicht gewöhnt – und kann es teilweise ohne die Handyhersteller auch nicht. So  ist in den alten Versionen 1.5 und 1.6 der  User noch nicht in der Lage, selbst auf die neue Version zu wechseln.

Laut herausgekommener Statistik ist die Mehrzahl der Nutzer noch  auf Android-Versionen mit einer 1 vor dem Komma aktiv: 37,2 Prozent haben Android 1.5 aufgespielt, 29,4 Prozent Android 1.6  und auf 0,1 Prozent der Mobiltelefone ist noch immer Android 1.1 aktiv. Wird Zeit für Google, erneut Kontakt mit den Handy-Herstellern aufzunehmen. sonst geht dieser Markt an Google vorbei. (Manfred Kohlen)

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