IBM investiert in Cloud Computing

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IBM übernimmt mit Cast Iron Systems einen auf Cloud Computing spezilisierten Anbieter, dessen Software und Services helfen sollen, Cloud-Dienste reibungslos in die Infrastruktur eines Unternehmens einzufügen.

Der Mark für Cloud Computing wächst nach Prognosen von IBM jährlich um 28 Prozent und wird 2012 voraussichtlich ein Volumen von 126 Milliarden Dollar erreichen. Schließlich sind immer mehr Unternehmen geneigt, Daten und Dienste in die Cloud auszulagern, um ihre eigene Infrastruktur zu entlasten, flexibler zu werden und, natürlich, um Kosten zu senken. Eine große Herausforderung hierbei ist es allerdings, die Cloud-Services zu integrieren, weshalb IBM nun mit Cast Iron Systems einen darauf spezialisierten Anbieter übernimmt.

Wie viel sich IBM den Kauf der privat gehaltenen Firma kosten lässt, ist unbekannt. Cast Iron Systems jedenfalls zählt die Allianz, NEC, Dow Jones und TimeWarner zu seinen Kunden und bietet IBM zufolge hunderte Templates, um Cloud-Anwendungen von Salesforce, Amazon, NetSuite und ADP in Inhouse-Applikationen wie SAP und JD Edwards zu integrieren. Das soll bei der Einführung Zeitaufwand und Kosten senken, da die Anpassungen nicht neu entwickelt werden müssen. (Daniel Dubsky)