Cloud Computing: Firmen sollten die kleinere Wolke wählen

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Selbst Weltkonzerne, die sich für die neue Technologie erwärmen und mit Hilfe der Service Provider eine Menge IT-Kosten einsparen wollen, sollten sich vielleicht lieber nicht in die weltweite Cloud hängen, sondern eine lokale Lösung anstreben. Das könnte deutlich günstiger sein.

Dieser Rat stammt nicht etwa von einem obskuren Branchenanalysten oder IT-Blogger, sondern von einem IBM-Manager. Sogar vom Technologiechef der Software Group, Alan Ganek, der festgestellt haben will, dass manche Unternehmen besser damit fahren, das Cloud Computing lieber auf der eigenen IT-Infrastruktur selbst zu betreiben. Da könnten die Ersparnisse ebenso hoch oder sogar noch größer ausfallen, ohne dabei die Kontrolle über die sensiblen Firmendaten zu verlieren. 

Es könne natürlich Fälle geben, in denen es strukturell und finanziell für einen Konzern Sinn mache, sich in eine globale Cloud zu hängen und damit in die Hände eines externen Dienstleisters zu begeben, aber eben nur in bestimmten Fällen. Zudem gebe es noch die Möglichkeit, eine Hybrid-Variante zu fahren aus privater und öffentlicher Cloud.

»Gut verwaltet käme man damit dem Ideal aus ökonomischer Größe und effizientem Ressourceneinsatz nahe«, glaubt Ganek. Man könne auf jeden Fall keine generelle Regel aufstellen, welche Lösung die günstigste und beste sei, sondern müsse den Einzelfall sehr gründlich betrachten, lautet sein Fazit. (Ralf Müller)