Vodafone lässt eigenes Android-Handy bauen

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Der Telekommunikationskonzern  Vodafone will nicht mehr nur Mobiltelefone Anderer verkaufen, sondern mit eigenen Systemen vorpreschen. Das neue »Vodafone 845« wird von Huawei gebaut und kommt noch im Mai in den Handel.

Das jetzt angekündigte Vodafone 845 enthält Googles Android in Version 2.1 und soll ohne einen Laufzeitvertrag rund 150 Euro kosten. Vodafone installiert neben den Android-Anwendungen auch die Applikationen für den eigenen Internetservice »360«. Das Handy wird als Start der eigenen Produktserie vermarktet. Vodafone bewirbt diese mit den Worten »Ultra low cost range to include handsets with integrated solar charger and QWERTY keyboard«. Aufladen per Sonnenlicht ist also möglich, Mails schreiben kann der Nutzer mit eine »richtigen« Tastatur und ultrabillig soll das Handy auch sein.

Der Touchscreen des Gerätes ist 2,8 Zoll und zeigt  320x 240Bildpunkte bei 16 Millionen Farben an. Die eingebaute Digitalkamera nimmt mit 3,2 Megapixeln mehr auf als der Bildschirm anzeigen kann. Das Telefon beherrscht Quad-Band-GSM, UMTS, HSDPA sowie WLAN nach 802.11 b und g /, Außerdem sind ein UKW-Radio, ein GPS-Empfänger sowie ein Micro-SD-Slot verbaut.  Das Handy hat 128 MByte RAM und 512 MByte ROM.
Die Funktionen des 845 präsentiert Vodafone in einem YouTube-Video:

Nachdem man im Februar schon das billigste Handy der Welt vorgestellt habe, wolle man nun »die besten ihrer Klasse bezahlbar machen«, sagt Patrick Chomet, bei Vodafone »Group Director of Terminals«. Das Vodafone 845 soll zunächst ab Mai in 12 Ländern erhältlich sein, später soll noch das »Vodafone 546« für die preissensitiven »emerging market customers« kommen – ein Slimline-2,5G-Handy mit Opera Mini fürs Browsen sowie E-Mail und SMS-Chat-Funktionen. Ein 2,2-Zoll-Display soll ausreichen für das neue Smartphone. (Manfred Kohlen)

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