Windows 7: Microsoft schiebt Bugfix-Update ein

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Außerhalb des regulären Patch-Zyklus hat Microsoft ein Stabilitäts-Update veröffentlicht, das einige Probleme von Windows 7 und Windows Server 2008 R2 beseitigen soll, die jedoch nicht sicherheitskritisch sind.

Normalerweise bündelt Microsoft seine Aktualisierungen und veröffentlicht sie am zweiten Dienstag jedes Monats, dem sogenannten Patch Day. Außer der Reihe erscheint jetzt ein Update, das die Zuverlässigkeit der  Plattformen Windows 7 und Windows Server 2008 R2 erhöhen soll.

Fünf Probleme adressiert die neueste Patch-Sammlung. Nach der Installation des Office Live-in 1.4 kann keine Verbindung mehr zu einer Instanz der SQL Server Analysis Services aus einer Windows-7-Anwendung oder von Windows Server 2008 R2 aus hergestellt werden. Der Windows Explorer friert nach der Installation bestimmter Programme für 30 Sekunden ein, wenn der User versucht, eine Datei zu erstellen oder ein Verzeichnis anzulegen.

Ein Bug kann dazu führen, dass der Internet Explorer abstürzt, wenn der Anwender einen Eintrag eines Drittanbieters in der Systemsteuerung aufruft. Der Windows-Willkommensbildschirm wird 30 Sekunden lang angezeigt, nachdem der Anwender einen einfarbigen Hintergrund für den Desktop eingestellt hat. Der fünfte Bug bewirkt, dass die Warnung beim Löschen von mehr als 1000 Dateien gleichzeitig nicht angezeigt wird. Die Dateien wandern auch nicht in den Papierkorb, sondern werden sofort gelöscht. Das Windows-Update-Paket wird jetzt für die 32- und 64-Bit-Versionen von Windows 7 und Windows Server 2008 R2 zum Download bereitgestellt. (Jacqueline Pohl)