USA will alten Diktatoren-Traum verwirklichen: Mikrochips für Ausländer

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Der Verfall der globalen Sitten ist im Stundentakt zu bewundern. Nun sollen also allen ernstes »Nicht-Vollwertig-Amerikaner« wie Rindvieh einen Chipmarker verpasst kriegen.

Sie brachten uns den Krieg gegen den Terror, einen Präsidenten, der kaum wusste, wo er sich gerade befand, und Rüstungsausgaben in einer Höhe, dass sogar die Profi-Geld-Verzocker ganz rot vor Neid anlaufen: Die Republikaner tragen zwar in der Öffentlichkeit keine weißen Kapuzen, wundern würde es aber auch niemanden. Genau aus dieser menschenverachtenden Ecke dürfte der jüngste Politvorschlag der US-Partei stammen: Man möchte allen illegalen Einwanderern einen Mikrochip einpflanzen, damit man sie zeitlebens besser überwachen kann. »Wenn man bereits Hunde mikrochippen kann, so spricht doch auch nichts gegen diese Methode bei Migranten«, reiht sich US-Republikaner Patrick Bertroche in eine Reihe berühmter Vorredner ein: Hunnen- (Kaiser Wilhelm), Zulu- (Prinz Philip) oder Liebe–Neger-Ausrutscher (Bundespräsident Heinrich Lübke) kommen einem da spontan in den Sinn.
Allerdings meint Bertroche es Ernst, seine Abneigung gegen unerwünschte Zuzügler ist allzu unverhohlen.
So spricht er davon, »die illegalen Einwanderer einfangen zu wollen, um sie zu dokumentieren und eine spätere Identifizierung zu vereinfachen«. Das sind unmenschliche Cowboy-Methoden aus der Wildnis.
Schon im US-Bundesstaat Arizona sorgten die Republikaner vergangenen Freitag für eine Verschärfung des Ausländergesetzes. Dort müssen Einwanderer zukünftig stets ihre Papiere mit sich führen, um sie bei etwaigen Verdachtsfällen der Polizei vorlegen zu können. Hat man keine Papiere dabei, wird das als Straftat (!) geahndet. Gerne auch mit Prügel wie Handy-Videos in den letzten Wochen gezeigt haben.
(Quelle: TheInquirer.de)