Sammelklage: Hetzen gierige Anwälte die Palm-Aktionäre auf?

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Kurz nach dem Kauf von Palm durch HP gibt es bereits eine Klage: Eine Firma aus Pennsylvania denkt, dass Palm mehr wert ist als HP zahlt und dass bei dem Deal gemauschelt wurde.

Nur einen Tag nach dem Milliardengeschäft wird aus dem vermeintlichen Happy End ein Krimi: Die Anwaltsfirma Howard G. Smith reichte im Namen eines Klienten eine Sammelklage gegen die Palm-Unternehmenführung ein. Nach dem Geschäft sollten die Palm-Aktionäre 5,70 US-Dollar pro Aktie bekommen, immerhin einen Dollar und 40 Cent mehr im Vergleich zum Durchschnittskurs der Woche. vor dem Kauf

Die Kläger aber meinen, Palm sei weit mehr wert. »Wir glauben, das Geschäft ist verdächtig, denn nach Blick auf die Finanzdaten von Palm erscheint uns, dass der rechtmäßige Wert größer als 5,70 Dollar pro Aktie ist«, schreibt die Kanzlei. Weiter: »Weil der Aktienpreis für Palm diesen Monat schon ganze 6,29 Dolllar hoch war und nach der Kauf-Ankündigung auf 13,58 Dollar hochschnellte, haben wir den Eindruck, dass es dem Aufsichtsrat nicht gelungen ist, seinen Aktionären den bestmöglichen Erlös zu garantieren.«.

Vermeintlich geschädigte Aktionäre können sich auf der Website der Kanzlei eintragen, um ein Stück vom Kuchen zu bekommen. Der Versuch, überall ein paar Cent mehr einzusacken, macht eben sogar die in den USA für ihre Langsamkeit bekannten Anwälte schnell. µ

L’Inqs:

HP kauft Palm

Kanzlei Smith

Aktionärseintrgung zur Sammelklage

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