Größte Studie zu Handy-Gesundheitseffekten startet

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Eine Viertelmillion Mobilfunknutzer werden über 30 Jahre hinweg getestet.

Die größte Studie, die jemals zu Mobilfunk und Gesundheit stattgefunden hat, ist diese Woche losgegangen: Die Marktforscher von UKCosmos und dem Imperial College London wollen nun wirklich herausfinden, welche Gesundheitseffekte die Handys haben. Die widersprüchlichen Kurzzeitstudien reichen ihnen nicht mehr. Jetzt nehmen 250.000 Testprobanden aus fünf europäischen Ländern teil, und dies für ganze 30 lange Jahre.

Sponsor der Studie ist das »Mobile Telecommunications and Health Research Programme (MTHR)«, das gleichermaßen von Regierung und Industrie geführt und finanziert wird. Cosmos wird die Häufigkeit bestimmter Symptome – und die Änderungen in deren Frequenz – während der gesamten Studienzeit untersuchen. Die Forscher nehmen sich dabei  Dinge wie  Kopfweh, Einschlafschwierigkeiten, Tumor-Entwicklungen oder neurologische Auswirkungen vor.

Erst nach so einer großen und langen Studie könne man wirklich sichere Erkenntnisse gewinnen und entsprechend die Produkte verbessern, erläutert Professor David Coggon vom MHTR. (Manfred Kohlen)

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